Fairtrade Award 2016

Wir sind nominiert!

Berlin, wir kommen.

„Wir freuen uns, Ihnen heute mitzuteilen, dass Ihre Bewerbung die Jury überzeugt hat und Sie zu den drei Nominierten Ihrer Kategorie gewählt wurden.“

So steht es in der E-Mail, die uns jetzt von Fairtrade Deutschland erreichte. Am 3. März dürfen zwei von uns sowohl zur Internationalen Fairtrade Konferenz als auch zur Verleihungsgala anreisen. Wir freuen uns sehr.

Ist ja (vielleicht) ein bisschen wie bei den Oscars! ; )

In der Kategorie „Hersteller“ sind neben uns noch die Fairtrade-Honige von Breitsamer sowie der nachhaltig arbeitende Goldschmied Jan Spille nominiert, der Fairtrade Gold und Silber einsetzt. Eine tolle Konkurrenz.

Inder beladen LKW mit Baumwolle. (c) 2014 Kathrin Harms

Wir sind gespannt auf unsere Platzierung – und darauf,  wer in diesem Jahr die Preise überreichen wird… 2014 war es zum Beispiel Anke Engelke.

Unser Dank geht schon jetzt an unsere Mitarbeiter in Indien und Pakistan, die gemeinsam mit uns für die Fairtrade-Idee brennen. Und an euch – euer Mitgefühl und euer Mitdenken hält die gute Sache hier am Laufen. Fair Family for ever. : )

Euer Ethletic-Team

Für euch vor Ort

Ethletic gründet erste Fairtrade-Biobaumwoll-
Kooperative Pakistans.

Wir sind so froh! Und ja: Auch ein bisschen stolz.

Es ist ein verdammt langer Weg, für kürzere Lieferwege zu sorgen. Doch beginnen wir ganz am Anfang.

Seit Jahren bezieht Ethletic seine Biobaumwolle von Chetna Organic, einer Kleinbauernkooperative in Indien. Mit ein paar Dutzend Bauern fing alles dort an – inzwischen gehören an die 5000 Landwirte zu Chetna. Marc Solterbeck, CEO von Ethletic, fasst die Lage wie folgt zusammen: „Der Laden dort läuft so gut – die brauchen einen kleineren Fisch wie Ethletic inzwischen nicht mehr.“

Biobaumwolle
Biobaumwolle

Also auf zu neuen Ufern.

Immer der Frage nach: Wie können wir unseren CO²-Fußabdruck verbessern? Kürzere Wege innerhalb der Lieferkette erreichen?

Die Idee: Unsere Biobaumwolle direkt aus Pakistan beziehen, wo die Ethletic-Sneaker ja auch hergestellt werden.

Das Problem: Es gibt bisher zwar schon Biobaumwolle aus Pakistan – aber diese ist nicht Fairtrade-zertifiziert.

Die Lösung: Selbst eine Fairtrade-zertifizierte Kooperative mit aufbauen. Zum Glück haben wir dafür vor Ort unseren Kollegen Assad – der hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Und jetzt ist es soweit.

„Wir treffen morgen eine Kleinbauernkooperative in Multan, die sich zudammengeschlossen hat, um Fairtrade (FLO) zertifiziert zu werden“, sagt Marc Solterbeck. „Unser Freund Assad hier vor Ort hat alle Anstrengungen unternommen, um die ganze Bürokratie zu erledigen.“

Die Nachricht dabei: Das sind die ersten Fairtrade-zertifizierten Biobaumwollbauern Pakistans überhaupt. Ever, ever. : )

Marc und Johanna in Sialkot
Marc und Johanna in Sialkot

„Wir freuen uns unheimlich darauf, die Menschen kennenzulernen, die ab 2016 die Baumwolle für unsere Schuhe anbauen“, so Solterbeck. Gemeinsam mit Designerin Johanna werden nun erste Kontakte geknüft, Bekanntschaften geschlossen.

Aufregend, das alles. Falls ihr Fragen habt: Her damit! Wir können sie direkt vor Ort stellen.

Danke, dass ihr mit uns unterwegs seid auf diesem Weg. Wir freuen uns, mit euch gemeinsam etwas bewegen zu können.

Euer Ethletic-Team

Warum vegan?

Respekt vor dem Leben.

Am 1. November wird seit 1994 in vielen Ländern der Welt der „Weltvegantag“ begangen. Bei Informationsveranstaltungen und Aktionen rund um das Thema „tierleidfreie Lebensweise“ werben überzeugte Veganer zum Beispiel dafür, sich bei Kaufentscheidungen mehr Gedanken um die Herkunft von Lebensmitteln und Kleidung zu machen und auf Produkte zu verzichten, für deren Herstellung Tiere leiden oder sterben müssen.

Wir von Ethletic unterstützen die vegane Idee, denn sie steht für Respekt. 

Unser Respekt vor dem Leben schließt die Tiere mit ein. Unsere Sneaker kommen problemlos ohne tierische Inhaltsstoffe aus und sind zu 100 Prozent vegan.

Wir verwenden zudem ausschließlich Rohstoffe aus Anbaugebieten, in denen der Lebensraum von Tieren nicht durch Monokulturen und Raubbau gefährdet wird.

Leben alle Menschen im Ethletic-Team streng vegan?

Einige ja – und andere nein. Manche sind auf dem Weg zu einer rein pflanzlichen Ernähung – wie im Moment so viele in unserer Gesellschaft –, andere werden ihre Gewohnheiten vielleicht nie bis ins letzte Detail komplett ändern. Auch das gilt es zu respektieren. Ohne erhobenen Zeigefinger.

Was wir jedoch voll und ganz und von Herzen verkörpern ist eine Einstellung, die tut, was sie kann. Wir Menschen in der westlichen Welt haben immer die Wahl: Wir können auf Qualität setzen, auf maßvollen Umgang mit Ressourcen, auf Produkte, die weder Mensch noch Tier noch Umwelt ausbeuten.

Und das bedeutet heute, in Zeiten von Fleischersatzprodukten und Sneakern wie Ethletic, noch nicht einmal Verzicht. Es bedeutet, Alternativen zu finden und in den Alltag einzubauen.

Mit unseren Produkten möchten wir genau dies sein: Eine echte Alternative. Eine ethische Alternative. Wir freuen uns, dass ihr uns gefunden habt.

Dass wir uns gefunden haben. Danke dafür.

Euer Ethletic-Team

Making Of Ethical Design

Mit Johanna in Pakistan

Sie liebt Sportswear, Sneaker und nachhaltige Mode: Begleitet die Berliner Designerin Johanna Balzer bei ihrer ersten Reise zur Ethletic-Produktion in Pakistan!

Jo erlebt in der Ethletic-Manufaktur in Sialkot, wie unsere Sneaker einerseits hochmodern, andererseits in Handarbeit gefertig werden – und ist live dabei, wenn ihr erstes Ethletic-Design, ein Black Cap in Pink, Formen annimmt…

Nach ihrer Rückkehr wird Johanna von Ethletic-Chef Marc Solterbeck zu ihren Eindrücken befragt. Und Johanna berichtet: Wie anfangs ihr Fachwissen von den pakistanischen Kollegen kritisch abgeklopft wurde, wie beeindruckt sie davon war, dass ruck-zuck Pantone-Farben vor Ort angemischt wurden und wie versiert die Männer gemeinschaftlich die Foxing Tape-Maschine bedienen.

Es galt jedoch auch einige unterschiedliche Auffassungen auszugleichen.

So ist unsere westliche Gewohnheit daran, dass etwas Neues auch absolut unangetastet sauber und neu auszusehen hat,  nicht in allen Teilen der Welt „normal“.

Johanna erklärt: Während die Pakistanis es vollkommen akzeptabel finden, dass den Schuhen marginal anzusehen ist, dass an ihnen gearbeitet wurde, wollen westliche Kunden ein Produkt auspacken, dass „jungfräulich“ aussieht. Was, so stellt die Designerin klar, auch total in Ordnung ist! Im Gespräch näherte man sich an.

Auch einige Ausflüge standen auf dem Programm – zum Beispiel zu zwei Mädchenschulen, die von der Welfare Society unterstützt werden.

Die Welfare Society verwaltet die von Ethletic gezahlten Prämien und setzt sie für von der Gemeinschaft für besonders wichtig erachtete Projekte ein.

Inzwischen war Johanna schon einige Male in Sialkot, es ist längst eine freundschaftliche Verbundenheit entstanden.

Johanna sagt: „Ich freue mich auf jede Reise. Sowohl persönlich als auch professionell erfährt man sich und seine Welt im Spiegel des Anderen neu. Auf beiden Seiten. Das, finde ich, macht ein Leben reich und bewegt und verbindet neugierige Menschen. : )“

+++ GEWINNSPIEL! +++

Unsere Frage an euch: Was denkt ihr zum Thema „Transparenz“? Findet ihr es gut, zu wissen, wo, wie und von wem eure Sneaker hergestellt werden? Oder ist euch das eigentlich „zu viel Information“? Wir sind gespannt auf eure Antworten! Bitte hinterlasst euren Kommentar auf unserer Facebook-Seite.
Teilnahmeschluss: Sonntag, 25. Oktober, 20 Uhr.

Eine nachhaltige Kooperation.

Ein bisschen Seelenverwandtschaft

Kennt ihr das, wenn man auf jemanden trifft, der ähnlich tickt, ähnliche Werte hochhält und die gleichen Dinge gut findet? Nun, ein bisschen so geht es uns mit den Machern des Scandic Hotel Emporio in Hamburg. Als Tobias Albert, verantwortlich für Marketing und Vertrieb, auf uns mit dem Plan zukam, die herkömmlich produzierten Sneaker der Mitarbeiter-Uniform durch unsere „Fair Trainer“ zu ersetzen, waren wir begeistert.

Denn: Das im Jahr 2012 eröffnete Hotel ist ein Pionier in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit und damit ein Vorreiter in seiner Branche – genau wie wir in unserem Bereich.

Mehrere Auszeichnungen und Medaillen machen das Hotel zum „grünsten“ der Hansestadt und laut Tobias Albert auch deutschlandweit zu einem absoluten Spitzenreiter. Die Unternehmensphilosophie der schwedischen Gruppe ist es, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Das hoteleigene Restaurant setzt auf regionale, saisonale Küche, und die Zutaten sind überwiegend Fairtrade-zertifiziert und werden größtenteils lokal bezogen.

Das Tafelwasser stammt aus eigener Abfüllung und wird in Wasserflaschen aus recyceltem Glas serviert.

Wasserflaschen
Leitungswasser als Tafelwasser.

Die Jeans der Mitarbeiter-Uniform sind „öko“, und mit der Reinigung der Hotelwäsche wurde ein umweltschonend ausgerichtetes Unternehmen beauftragt. Scandic setzt sich mit der Organisation „Save the Children“ für Kinderrechte ein, wir arbeiten über unsere Welfare Society an Verbesserungen der Lebenswelt der Menschen mit, etwa durch Mädchenschulen und Gesundheitsprogramme.

Jetzt waren wir zum „Umpacking“ in Hamburg, um 55 Mitarbeiter mit neuen Sneakern auszustatten.

Schuhkartons
Alles vorbereitet!

Setzte das Hotel bisher auf die Schuhe einer US-amerikanischen Markenfirma, so entspricht jetzt auch dieser Teil des Outfits der Philosophie des Unternehmens.  „Ein Facebook-User hatte uns darauf angesprochen, dass die bisherigen Schuhe möglicherweise im Widerspruch zu unserer eigentlichen Idee stehen und wir an dieser Stelle vielleicht noch nicht zuende gedacht hatten“, sagt Tobias Albert. „Und so sind wir auf diese Alternative aufmerksam geworden.“

Bei der Anprobe
Schnürbänder einfädeln.

Was Ethletic und Scandic gemeinnsam haben? Wir möchten unseren  Kunden und Gästen ein gutes Erlebnis, ein gutes Produkt anbieten – ohne Verzicht, ohne Kompromisse. Und gleichzeitig mit dem guten Gefühl, die Zukunft unseres Planeten und kommende Generationen im Blick zu behalten.

Marc Solterbeck, Tobias Albert
Marc Solterbeck (Ethletic), Tobias Albert (Scandic, Marketing & Vertrieb)

Passt! : )

Ihr möchtet euer Unternehmen, eure Band oder euren Verein auch mit Ethletic-Sneakern ausrüsten? Sprecht uns an!

anni@ethletic.com

Wir für euch – der Test

Ethletic-Sneaker wetterfest machen.

Wäre es nicht schön, auch bei Schmuddelwetter keine Angst vor nassen Füßen haben zu müssen? Mit diesem Trick macht ihr eure Ethletic-Sneaker wasserabweisend und damit herbsttauglich. Wie? Die Baumwolle wird imprägniert – mit einfachem Kerzenwachs.

Ihr braucht:

  • ein Teelicht (die Menge reicht aus, um ein Paar Schuhe zwei Mal zu wachsen)
  • einen Fön
  • etwas Ausdauer

So geht’s: Das Teelicht mit Druck über die Baumwolle reiben, so dass Wachs an der Struktur hängenbleibt. Für den besten Effekt die Schnürsenkel vorher entfernen, denn nur so lässt sich auch die Zunge der Schuhe optimal erreichen. Wenn der komplette Schuh gewachst ist: Fön anstellen und das Wachs einarbeiten. Durch die Hitze „verschmilzt“ es mit dem Stoff: It’s magic! Und macht Spaß. Wer danach noch mag, legt eine zweite Schicht auf für Extra-Wetterfestigkeit.

Und jetzt: Genießt das Herbstwetter! Sneakers forever. : )

Euer Ethletic-Team

Making of „Lipstick Pink“

Hinter den Kulissen in der Manufaktur

Chefdesignerin Johanna vor Ort in Pakistan – bei der Produktion der bei euch so beliebten Ethletic Black Caps. Im Video seht ihr, wie die ersten Prototypen im Farbton „Lipstick Pink“ entstehen, wie die einzelnen Komponenten mit Naturlatex verklebt werden.

Wir setzen ganz bewusst auf Handarbeit, nicht auf moderne Industrieautomaten. „Perfektion“ entsteht so vielleicht nicht – aber ein Sneaker, den ihr mit gutem Gefühl tragen könnt.

Have a good feeling!

Making of Foxing Tape

Wie der Gummischutz an die Kappe kommt.

Who made my sneaker – and how?
Ethletic-Schuhe werden in hundertprozentiger Handarbeit hergestellt, im Video zu erleben beim Aufbringen des so genannten Foxing Tapes – so heißt das Stoßband rund um die Kappe des Schuhs.

Die unvulkanisierten Streifen mit dem speziellen Ethletic-Muster werden in der Manufaktur in Pakistan mit der Schere für jede Schuhgröße einzeln auf Länge geschnitten.

Danach werden die Streifen nach Augenmaß um die Schuhspitze gelegt und leicht angedrückt, bevor der Schuh in den Ofen kommt. Dort werden die verschiedenen Gummischichten mit der Sohle und dem Canvasstoff vulkanisiert und somit verklebt.

Am Tag können zwischen 200 und 300 Schuhe mit Foxing Tape bestückt werden.

Jetzt wisst ihr Bescheid! : )

Mehr erfahren? Abonniert unseren Youtube-Kanal.

Warum wir kein Weltkonzern sind.

Vom Wachsen. Und was es manchmal bedeutet.

Vor einigen Wochen haben wir unsere Facebook-Freunde beim Freitags-Gewinnspiel gefragt, wie viele Frauen wohl in der Produktion der Ethletic-Sneaker in Pakistan arbeiten. Manche gaben als Tipp ab, es seien sicher Tausende; „10.000“, meinte einer.

So sehr uns die Antworten geschmeichelt haben – sie gehen an der Realität weit vorbei.

Derzeit arbeiten in der Ethletic-Manufaktur in Pakistan knapp 130 Menschen, darunter 27 Frauen.

Nun ist es nicht so, dass wir nicht vielleicht, irgendwann, potenziell einmal ein Weltkonzern werden möchten. Weil das bedeuten würde, dass Millionen von Menschen fair produzierte Schuhe tragen. Und das wäre großartig.

Aber das ist Zukunftsmusik. Entscheidend ist:  

Es geht uns auch beim Wachsen um Nachhaltigkeit.

Deshalb ist es uns wichtig, euch an dieser Stelle ganz offen  zu erklären, warum wir manchmal an unsere Grenzen stoßen, und wir möchten euch um euer Verständnis bitten.

Verständnis dafür, dass manchmal nicht alles so reibungslos klappt wie bei den „Big Playern“ namens Amazon oder Zalando.

Birgit
Birgit Rautenberg

In unserer Versandabteilung arbeiten nicht Hunderte von Menschen in mehreren Schichten. Unsere Versandabteilung – das ist Birgit, die Frau auf dem Foto.

Birgit bekommt manchmal Hilfe von einer studentischen Hilfskraft oder einer Aushilfe, jetzt, in den Sommermonaten, der Hauptsaison unserer Sneaker. Doch im Großen und Ganzen stemmt Birgit die komplette Abwicklung der Bestellungen allein.

Beantwortet E-Mails, läuft ins Lager, sammelt Kartons ein, prüft die Ware, verpackt sie, druckt Lieferzettel aus und Rechnungen, kontrolliert Geldflüsse, nimmt Retouren entgegen, kontrolliert sie, bucht Geld wieder zurück. Ein Vollzeit-Job, von dem sie nachts manchmal träumt, sagt Birgit. Pakete, die sie noch nicht gepackt, Retouren, die sie noch nicht verbucht hat.

„Warum“, und diese Frage drängt sich tatsächlich auf, „stellt ihr nicht einfach viel mehr Leute ein?“

Weil wir immer noch ein kleines Unternehmen sind. Ein wirklich kleines. Nicht mehr so klein wie im vorletzten oder im letzten Jahr, und darum geht es letztendlich, aber immer noch nicht groß.

Marc Solterbeck, der Chef von Ethletic, ist seit Jahrzehnten selbständig. Er hat immer wieder Wirtschaftskrisen erlebt, zuletzt die große Finanzkrise, deren Auswirkungen ja bis heute spürbar sind.

Marc hat seine Schlüsse daraus gezogen und seine Maxime lautet: Organisch wachsen. Das bedeutet für ihn, sich nicht zu überheben, keine Kredite aufzunehmen. Keine riesigen Werbekampagnen „auf Pump“, die das Geld irgendwann wieder einspielen – oder vielleicht auch nicht. Marc bemüht oft das Bild einer Dorf-Bäckerei, die auch keine Kampagnen brauche. Die einfach nur gute Brötchen backen muss, so gut, dass es sich herumspricht und die Leute wiederkommen.

Nun spricht sich „das gute Gefühl“, das viele inzwischen mit Ethletic-Sneakern verbinden, langsam aber sicher herum. Es ist immer noch schwer plan- und einschätzbar, wie viele Menschen pro Saison ihr Herz für faire, umweltschonend produzierte Schuhe entdecken. Ja, es werden defintiv immer mehr – aber wie viel mehr, und wie schnell?

Wir freuen uns über jeden neuen Kunden – und wachsen an jedem neuen Kunden und mit ihm. Verschieben unsere Grenzen.

Doch das braucht Zeit.

Die gute Sache ist uns zu wichtig, als dass wir sie leichtfertig aufs Spiel setzen wollten.

Ethletic zahlt Prämien, die weit über das hinausgehen,  was unsere Siegel festschreiben. Gewinne werden für diese Prämien eingesetzt, werden reinvestiert in neue Maschinen oder die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter. Ganz sicher nicht in hohe Gehälter, Firmenwagen oder fancy Büroräume.

Manchmal verlässt eine Bestellung einen Tag später das Haus als es uns allen hier lieb ist. Manchmal auch zwei Tage später, oder drei, wenn mit einem Mal das Wetter gut wird und alle auf einmal neue Sneaker brauchen, worüber wir jubeln, was uns aber auch an den Rand unserer Kapazitäten und Birgit manchmal fast an den Rand des Wahnsinns treibt.

Aber eben nur fast. Weil wir alle wissen, wofür wir uns reinhängen und dass es, wenn alles gut läuft, nur eine Frage der Zeit ist, dass wir ruhigen Gewissens den nächsten Wachstumsschritt machen können. So sind wir im Moment dabei, sowohl das Lager als auch das Retourensystem neu zu strukturieren.

Wir wünschen uns von Herzen, dass ihr mit eurer Ethletic-Erfahrung zufrieden seid – und dazu gehört die Bestellung genauso wie das spätere Tragen des Schuhs.

Sagt uns Bescheid, wenn es knarzt im System, wenn wir etwas verbessern müssen, wenn es Nachfragen gibt. Und habt, das ist unsere Bitte, ein wenig Geduld, wenn die Antwort-Email oder der Rückruf länger auf sich warten lassen als ihr es von den Großen der Branche vielleicht gewöhnt seid.

Wir tun unser Bestes. Keine Nachricht, keine Bestellung, keine Zahlung geht verloren. Das versprechen wir euch.

Lasst uns weiter gemeinsam wachsen. Der Weg entsteht, während wir ihn gehen – mit euch und dank euch.

Euer Ethletic-Team

Making of Organic Cotton

Auf den Spuren der Biobaumwolle

Ole Feddersen ist Sänger und Songwriter. Er stammt aus Lübeck – der Stadt, in der auch die Ethletic-Sneaker zuhause sind.

Als Ethletic-Freund der ersten Stunde ist Ole inzwischen so etwas wie ein „Markenbotschafter“ – die Idee des Fairen Handels hat ihn überzeugt und er trägt sein Bekenntnis dazu gern in die Welt hinaus.

Seit Jahren steht er mit Größen wie Udo Lindenberg auf der Bühne,  aktuell tourt er wieder mit ihm durch Deutschland.

Für Ethletic reiste Ole nach Indien, um sich mit „Schuhpapa“ Marc Solterbeck Produktion und Weiterverarbeitung der Biobaumwolle aus der Nähe anzusehen – eine Reise, die ihn sehr berührt hat. Seht selbst, welche Eindrücke die beiden gesammelt haben.

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